Deckblatt VR5000jap

Rich Well`s strongsignals Test

VR 5000 FAQ-Page

www.gssr.de

VR 5000

VR5000 catalogue

VR 5000

Multimode HF/VHF/UHF/SHF Receiver

Nach nunmehr fast 12 Jahren ist es endlich soweit: Ein neuer High-End Empfänger aus dem Hause YAESU Musen, oder mittlerweile Vertex-Standard. Der neue VR 5000 stellt bei kompakten Gehäuseabmessungen trotzdem ein Maximum an Leistungsfähigkeit dar. Und ich konnte damit schon spielen.....

  • Frequenzbereich: 0.1 ~ 2599.99998 MHz
  • Betriebsarten: USB/LSB/AM/AM-N/AM-W/FM-N/FM-W
  • Doppelempfänger (Sub Band: AM/FM Modes Only)
  • Direkte Frequenzeingabetastatur
  • 2000 Speicherkanäle, aufteilbar in 100 Speicherblöcke
  • 50 paare Speichereckfrequenzen (Suchlauf)
  • Fünf Quick-Memory  Speicher
  • Einfaches Abstimmen auch aus einem Speicher
  • Alphanumerische Bezeichung der Speicher und Blöcke
  • 50-kanal Bandscope-Funktion
  • Sortieren der Speicher nach  Frequency, Mode, Channel #, or Alpha-Numeric Name
  • 24-Stundenuhr inklusive  World Time Zone Clock
  • 22-Station Shortwave Broadcast Memory Bank (up to 5 frequencies for each station)
  • Smart Search Funktion zum automatischen Abspeichern während des Scanvorgangs
  • VFO Scan, Memory Scan, Voice Scan
  • verstellbare Helligkeit und Kontrastfunktion für das Display
  • abstimmbare HF Vorselektionsfilter (1.8 ~ 1000 MHz)
  • Zwei verschiedene Antennenanschlüss
  • 10.7 MHz ZF Ausgang
  • Tonbandausgang, definierte, gleichbleibende Lautstärke
  • Computer Interface Port (externe Software wird benötigt)
  • Cloning-Möglichkeit zum einfachen Dupplizieren von Speicherinhalten

SPECIFICATIONS

0

Frequency Range:

0.1 ~  2599.99998 MHz durchgehend

Receiving Mode:

CW/LSB/USB/AM/AM-N/WAM/FM-N/WFM

Antenna Impedance:

50 Ohm unbalanced, 450 Ohm unbalanced

Channel Step:

0

Main Band

LSB/USB/CW: 20 Hz/100 Hz/500 Hz/1 kHz/5 kHz

0

AM-N/AM/WAM: 1/5/9/10/20/25/50/100/500 kHz

0

FM-N:  5/6.25/10/12.5/20/25/50/100/500 kHz

0

WFM: 10/50/100/500 kHz

Sub  Band

AM:  1/5/9/10/20/25/50/100/500 kHz

0

FM-N:  5/6.25/10/12.5/20/25/50/100/500 kHz

Memory Channel:

Regular  Memories: 2000 Channels

0

PS "Preset" Memories: 5 Channel

Operating Temp.:

-10 °C ~ + 50 °C

Sensitivity:

0.2 ~  0.49998 MHz

SSB/CW

4.8 uV (10 dB S/N)

0

0

AM

10.8 uV  (10 dB S/N)

0

0.5 ~  1.79998 MHz

SSB/CW

1.0 uV (10 dB S/N)

0

0

AM

4.0 uV (10 dB S/N)

0

1.8 ~  3.99998 MHz

SSB/CW

0.6 uV (10 dB S/N)

0

AM

2.5 uV (10 dB S/N)

0

4.0 ~  29.99998 MHz

SSB/CW

0.3 uV (10 dB S/N)

0

0

AM

1.1 uV (10 dB S/N)

0

28.0 ~ 29.99998 MHz

FM-N

0.35 uV  (12 dB SINAD)

0

30.0 ~ 1999.99998 MHz

SSB/CW

0.3 uV (10 dB S/N)

0

0

AM

1.2 uV (10 dB S/N)

0

0

FM-N

0.45 uV  (12 dB SINAD)

0

WFM

1.5 uV (12 dB SINAD)

0

2000.0 ~ 2599.99998 MHz

SSB/CW

0.5 uV (10 dB S/N)

0

0

AM

1.8 uV (10 dB S/N)

0

0

FM-N

0.8 uV (12 dB SINAD)

Conducted Spurious Emission:

Less than 54 dBm

Supply Voltage:

DC 13.5V ±15 %

Current Consumption:

0.7 A (@ audio output 1W)

Audio  Output:

At least 1 W @ 8 Ohm

Audio  Output Impedance:

8  Ohm

Case Size:

180 x 70 x 203 mm (W x H x D) w/o knob

Weight:

Approx.  1.9 kg

Specifications subject to change, in the interest of technical improvement, without notice or obligation.

Zubehörprodukte

DSP 1

 

DSP Unit, digitaler Notch-Filter, bandpassfilter, Rauschunterdrückung, CW-Peak

DVS 4

 

dig. Voice Recorder max. 16 sec.

FVS 1A

 

Voice Synthesizer

Erste Eindrücke

  • extrem stabiler Aufbau
  • VFO-Knopf gibt ein sehr gutes Tuning-feeling
  • sehr gute Verarbeitung,
  • Super Display inkl. Helligkeits- u. Kontrasteinstellung
  • NF Ausgangsleistung sehr klar und laut
  • sehr guter Lautsprecher, zusätzliche Klangeinstellung möglich
  • Doppel VFO (Sub-VFO kann +/- 20MHz um die Frequenz des Haupt-VFO`s abstimmen (AM u.FM)
  • keine 8,33 oder 15 kHz Schritte  für das neue Airband-Raster
  • Kopfhöreranschluss auf der Frontseite
  • Bandscopefunktion mit unterschiedlichen Darstellungsbandbreiten
  • Fast jeder Speicher durch Alphanumerische Zeichen zu beschreiben
  • Sortierfunktion für die Speicher
  • Verschiedene Scan/Suchlauf-Optionen einstellbar
  • sehr wenig Eigenpfeifstellen
  • ca. 10 Spiegelfrequenzen von FM Radiostationen im Airband
  • Nach Stromausfall muss die Uhr neu gestellt werden
  • ausklappbare Standfüsse für optimalen Blickwinkel
  • völlig unverständlicher PL 259 Antenennanschluss ???

Das Warten hat sich gelohnt...

Zum ersten Mal habe ich vom VR5000 gerüchteweise vor 2 Jahren auf der HAM RADIO in Friedrichshafen gehört. Damals hatten die aus Tokyo angereisten Ingenieure, Techniker und Manager von Yaesu auffallend viele Fragen zum Markt der High-End Scannerempfänger. Es wurde nach machbaren Unterschieden und Alleinstellungsmerkmalen gesucht und viele Gespräche zu diesem Thema mit den Händlern und auch Endkunden geführt. Seit dieser Zeit wußte ich...es wird etwas kommen. Gewettet hätte ich auf einen kleinen, einfachen Scanner, aber der kommt halt in Form des VR120 erst in Kürze. Es kam bekanntermaßen anders, nämlich mit dem VR 500, einem All-Mode Handscanner, dann dem gerade erschienen VR 5000 und wird in Kürze mit dem “einfachen” VR 120 nach unten abgerundet..

Mein Interesse an dem avisierten Spitzenempfänger ist seit den Zeiten des guten alten FRG 9600 ungebrochen. YAESU war vor fast 15 Jahren der erste Amateurfunkhersteller, der sich an den Scannermarkt traute. In der Zwischenzeit konnte der interessierte Kunde den Eindruck gewinnen ICOM wäre als Amateurfunkhersteller allein in diesem Markt tätig. Um so gespannter war die Welt der Hörer ...und ich ganz besonders...auf den VR 5000. Ohne die Details vorwegnehmen zu wollen...das Warten hat sich gelohnt.

 

Zuerst einmal möchte ich das neue Firmenoutfit von YAESU bemerken, denn YAESU ist seit dem 1.11.2000 nicht mehr YAESU Musen sondern die Vertex Standard Co. LTD.. Vertex war schon immer der Produktname der kommerziellen Funkgeräte in den USA. Der Name Standard wurde unter anderem im Sommer des letzten Jahres von der Marantz Gruppe erworben und nun firmiert YAESU in Japan und den USA unter neuem Namen, in Deutschland aber immer noch unter YAESU. Die Amateurfunkgeräte werden nach bestätigten Aussagen auch weiterhin unter YAESU gelabelt.

 

Was erhält der Kunde für seine ungefähr 2000,- DM. In dem braunen, Yaesu typisch bedruckten Karton verbirgt sich neben dem eigentlichen Gerät ein 240 Volt Netzteil, ein DC-Kabel zum direkten Anschluss an ein eigenes Netzteil oder eine Autobatterie sowie die 60-seitige Anleitung mit Garantiekarte. Bei meinem Testgerät war es nur eine englische Version, aber das ändert sich bis zur Serienlieferung, denn YAESU Germany liefert die Geräte dann mit einer deutschen Anleitung aus. Die Anleitung ist auch YAESU typisch strukturiert: allgemeine Informationen, Grundbedienungen, Speicherfunktionen, Scan-Funktionen, verschiede Suchlauffunktionen Timer-Funktionen, DSP Nutzung, verschiedene Sonderfunktionen, CAT Funktionen und zu guter letzt die Beschreibung der Reset-Funktion.

 

Für YAESU Geräte war es immer typisch, dass sie meist ohne großes Studium der Anleitung quasi intuitiv benutzt werden konnten. Dieses gute Layout des Benutzerinterfaces setzt sich auch beim VR 5000 fort, jedoch sollte die Anleitung für die Sonderfunktionen und verschiedenen Einstellungen nicht zu weit weg gelegt werden.

 

Bedienelemente

Die Bedienelemente auf der Frontseite sind klar strukturiert und YAESU-typisch beschriftet. Jeder, der schon einmal mit einem anderen YAESU Gerät gearbeitet hat , findet sich sofort zurecht. Dem Erstbenutzer der Marke werden die Tastaturbezeichnungen auch schnell logisch erscheinen und zur einfachen Bedienung verhelfen. Absolut dominierend ist das blau beleuchtete, fast die Hälfte der Frontplatte einnehmende, Multifunktionsdisplay. Auf diesem Display werden sämtliche Statusanzeigen des Empfängers wie z.B. Frequenzen, Betriebsarten, Speicherinformationen,  Empfangsfeldstärke usw. angezeigt. Optisches Highlight innerhalb des Displays ist der untere Teil. Dort kann wahlweise eine Darstellung der Welt mit verschiedenen Zeitzonen, eine Spektrumdisplayanzeige des Frequenzbereiches links und rechts der Empfangsfrequenz oder ein Audio-Meter dargestellt werden. Bei dem Audio-Meter handelt es sich um einen quasi NF-Spektrumanalyser der empfangenen Signale.

Die Steuer- und Funktionstasten für die Displaynutzung befinden sich logisch angeordnet direkt unterhalb des Displays, die eigentlichen Empfängerfunktionen werden durch die Tasten und den VFO-Knopf im rechten Teil der Front bedient. Der VFO-Knopf ist übrigens rastend, vermittelt aber beim Empfang von SSB Signalen durch die kleinen Abstimmschritte (20Hz!!!) ein  VFO-Gefühl, der Tonleitereffekt ist nur ganz vereinzelt feststellbar..

Die Rückseite des VR5000 stellt seine Verbindungen zur Außenwelt dar. Dort sind die verschiedenen Antennenanschlüsse, er serielle Datenanschluss (direkt RS232, kein Interface nötig ), sowie diverse NF und DC Ein- und Ausgänge. Der 10,7MHz ZF Ausgang wird von engagierten Bastlern sicher gern gesehen. Die MUTE-Buchse wird demjenigen hilfreich sein, der mit getrennten Sendern und Empfängern arbeitet. Warum bei einem solch hochwertigen Empfänger mit einem Frequenzbereich bis 2,6 GHz eine PL 259 Buchse als Antennenanschluß eingesetzt wird ist wohl ein Geheimnis der YAESU Entwickler. Fest steht in jedem Fall, daß die eingesetzte Buchse zwar sehr hoher Qualität ist aber trotzdem auch einfach gewechselt werden könnte (nach der Garantiezeit!)

 

Basisbedienung

Die einfache Eingabe der Empfangsfrequenz kann wie bei jedem anderen Empfänger dieser Qualitätsklasse über den VFO-Knopf bzw. das Tastenfeld erfolgen. Diverse Voreinstellungen zu Frequenzbereichen und Betriebsarten wurden ab Werk eingestellt. Diese Werte könne jederzeit auf örtliche Gegebenheiten angepasst werden. Ich möchte im Folgenden nur auf die quasi Besonderheiten des VR 5000 eingehen, da er die “normalen” Funktionen problemlos meistert.

 

Dual-Receive

YAESU hat dem VR 5000 einen Doppelempfänger spendiert. Dieser Sub-VFO kann innerhalb +/- 20 MHz um die Frequenz des Main-VFO in den Betriebsarten AM und FM-n abgestimmt werden. Der Sub-RX hat selbstverständlich eine unabhängige Lautstärkeregelung. Interessant ist eine an- und abschaltbare VFO Tracking-Funktion. Diese ermöglicht dass bei einem Drehen des VFO-Knopfes bei VFOs gleichzeitig um die gewählten Schritte abgestimmt werden.

 

Speicherorganisation

Der VR 5000 verfügt über 2000 verschiedene Speicher, die in maximal 100 Gruppen aufgeteilt werden Können. Außerdem sind maximal 50 Eckfrequenzpaare für den gezielten Suchlauf programmierbar. Die PS (Pre Set) Scanfunktion verfügt über 5 zusätzliche Speicher für die absoluten persönlichen Favoriten der programmierten Frequenzen. Diese stehen dann jederzeit mit quasi einem Tastendruck zur Verfügung. Überflüssig zu erwähnen das jeder Speicher und jede Bank in sämtlichen Versionen alphanumerisch bezeichnet, ausgeblendet, maskiert und selektiert werden kann. Der komplette benutzerdialog zur Bedienung dieser Speicherfunktionen läuft als quasi On-Screen-Dialog auf dem Display ab.

Eine YAESU Neuigkeit ist das PMR Board. In dieser Displaydarstellung kann die Nutzung von maximal 50 verschiedene Speichern grafisch dargestellt werden. Das ist z.B. sehr sinnvoll z.B. für den Betreiber eines Trunking-Netzes oder auch zur Überwachung z.B. der Aktivitäten von verschiedenen Digipeatern im 70cm-Band. Die von YAESU bereits mit den neueren Amateurfunkgeräten favorisierte Smart-Search-Funktion ist ebenfalls im VR5000 enthalten und ermöglicht das automatische Absuchen und Abspeichern von ganzen Frequenzbereichen. So findet man an einem neuen Standort schnell die aktiven Frequenzen oder kann einen Bereich über eine längere Zeit automatisch Überwachen.

Die Suchlauffunktion ist auf die internationalen Belange abgestimmt, d.h. ein Suchlaufbeginn bei z .B. 84,055 MHz im 20kHz Raster führt zu einem Sprung auf 84,060 und dann wird 080,100 usw. gescannt. Ein Verbleiben im 20kHz Raster unter Beibehaltung einer “ungraden” Startfrequenz habe ich durch direkte Bedienung am Gerät nicht geschafft. Wer als zum Beispiel die 4m Frequenzen von Kanal 347 bis 509 Scanner möchte sollte diese in Speicher ablegen und die Speicher dann mit der BOS Kanalnummer beschriften. Dann macht die Sache echt Sinn! Bei älteren YAESU Geräten konnten  solche Scaneffekte übrigens auch via RS232 mit entsprechender Software anders genutzt, umgangen oder verbessert werden. Mal sehen, was es an Software zum VR 5000 noch geben wird.

 

Bandscope

Wahrscheinlich das Highlight für den VR5000 Nutzer. Nach verschiedenen Versuchen im Laufe der Zeit (Standard AX700, ICOM R 9000 etc.) ist es nun endlich zu einer sinnvollen Version erwachsen. Die darstellbaren Frequenzbandbreiten sind natürlich je Betriebsart unterschiedlich. In der wohl bei dieser Darstellung meist genutzten Betriebsart FM-n ergeben sich Raster von 5,0/6,25/10,12,5/20/25/50 und 100 kHz je Anzeigepunkt. Das bedeutet in der Praxis z.B. eingestellte Main-VFO Empfangsfrequenz 150.000 MHz mit dem maximal möglichen Raster 100kHz /Punkt = Anzeige 10 MHz, d.h. das linke Ende der Darstellung zeigt Aktivitäten bei 145MHz, das rechte bei 155 MHz. Für einen solchen Durchlauf und die Darstellung des kompletten 10MHz Spektrums benötigt der Sub-Rx ca. 60 sec. Der Main-Rx empfängt im Gegensatz zu anderen Geräten ununterbrochen weiter. Eine permanente Darstellung der Aktivitäten 100 kHz rund um 14.300 in SSB dauert übrigens nur knappe 4 Sekunden.

 

Weltzeitdarstellung / Uhrenfunktionen

Der VR5000 verfügt über eine sehr hübsche Darstellung der verschiedenen Zeitzonen unserer Erde. Natürlich kann und sollte nach der Inbetriebnahme eine Anpassung an die lokalen Gegebenheiten (Uhrzeit, Sommer- oder Winterzeit etc.) erfolgen. Diese Einstellungen verhelfen bei der späteren Nutzung zur einfachen Ermittlung der lokalen Zeit an jedem Punkt der Erde. Die eingebaute Uhr kann in verschiedenen Weisen auch als Ein- und Ausschalttimer oder Alarmtimer für den ganzen VR 5000 arbeiten. Der Scannernutzer mit VR 5000 auf dem Nachttisch wird die Sleeptimer-Funktion schätzen.

DSP-Unit

Leider hatte mein VR 5000 zum Zeitpunkt des Testes noch keine DSP Unit. Die beschriebenen Funktionen entsprechen aber den DSP Funktionen wie ich sie aus meinem FT 100 kenne. Es kann ein low-cut bzw high-cut oder auch ein bandpass eingestellt werden. Außerdem wird ein DSP Notch angeboten.

Der VR 5000 in Aktion

Zum praktischen Test habe ich den VR 5000 an einer Discone-Antenne 25-1300 MHz in verschiedenen Arten betrieben. Auch hier möchte ich den einwandfreien Empfang diverser Sender in unterschiedlichen Frequenzbereich und Betriebsarten als unterstellt wissen um nachfolgend auf ein paar Besonderheiten einzugehen. Zuerst einmal die wirklich positive Feststellung, dass der VR 5000 extrem wenig Birdies empfängt, d.h. sehr wenig Eigenpfeifstellen über den ganzen Bereich. Ich habe in ca. 2 km Entfernung den örtlichen Lokalsender stehen und auf diversen anderen Empfängern immer starke Einschläge in den OIRT bzw. AIR Bereich. Außerdem ist auf dem gleichen Turm ein Pocsag-Sender bei 448 MHz, dessen Signale ich auch bei den meisten Empfängern irgendwo wiederfinde.

Der VR 5000 ist wirklich besser! Im 4m-Band sind zwar bei sehr breiter Displaydarstellung “Signalberge” zu sehen, es ist aber im Main-VFO nichts zu hören; gleiches gilt für den AIR Bereich. Ich habe die ganze Sache durch einen  eingeschleiften Antennenvorverstärker 30-500MHz noch “verstärkt” und der positive Eindruck des Grossignalverhaltens und der Einschlagfestigkeit bleibt. Ein Feintuning kann jeder Nutzer selber mit der RF-Tune Funktion (<F> + 8) vornehmen. Gerade zu den Zeiten der ISS-Überflüge habe ich alle ISS relevanten Frequenzen programmiert und den VR 5000 stundenlang scannen lassen. Er erwacht aus seinem Scannvorgang nur bei wirklich anliegenden Signalen, auch bei schwacher Feldstärke. Meine anderen Empfänger machen eine solche Langzeitbeobachtung nur unter fallweise “Aufbrüllen" durch den beschriebenen Radiosender. Die empfangenen Signale der ISS auf 143.625 waren absolut vergleichbar mit denen, die ich zeitgleich mit anderen Amateurfunkgeräten an ca. 3 m langen Dualbandantennen empfangen habe.  Zur eindeutigen Darstellung der Empfangsfeldstärke kann das Display auf eine “richtige” Balkendarstellung umgeschaltet werden.  Zur Analyse einfacher Tonsignale ist das eingebaute Audio-Meter nutzbar. Bei dem oben genannten Pocsag -Sender sind die Einzeltöne in jedem Fall mit unterschiedlichen Sample-Raten gut darstellbar.

Die Kurzwelle hab ich an der Discone und später an einer ca. 6m langen HF Groundplane DPCP6 getestet. Die Empfangsleistung lag im Amateurfunk aus meiner Sicht in etwa mit meinem FT 100 gleich. Der Empfang der AM-Rundfunksender im Bereich von 6MHz ist problemlos möglich; die Wahl zwischen AM und AM-n bringt deutliche Unterschiede. Hier dürfte zu einem späteren Zeitpunkt die Funktion des DSP sicher interessant sein. Ich bin aber sicher, das sich bald größere Kurzwellenexperten mit dieser Nutzung des VR 5000 beschäftigen werden. Ich denke er stellt in jedem Fall das Potential zur ernsthaften Nutzung als Kurzwellenempfänger und nicht, wie es so oft schon war, nur die Plattform des Empfängers.

 

Fazit

Als Fazit möchte ich für mich feststellen, dass das Warten sich wirklich gelohnt hat. Der VR 5000 ist sicherlich sein Geld wert, ob es jedermann fast 2000,-DM wert ist einen Breitbandempfänger sein eigen zu nennen, muss wohl jeder selber entscheiden.Gespannt bin ich auf die weiteren Entwicklungen, die sich rund um die RS232 und den CAT-Anschluss entwickeln werden. Es müsste schon viel passieren, wenn durch die Schnittstelle noch ein paar neue Features hinzukommen. Abschliessend bleibt für mich die Feststellung, dass der VR 5000 ein exellentes HF-Verhalten in jeder Hinsicht hat. Er hat ein sehr gutes Grossignalverhalten und trotzdem...oder ausserdem eine hervorragende Empfindlichkeit. Nach einem Blick in das Innenleben erkennt der interessierte Betrachter, dass die HF Baugruppe bestimmt als Musterbeispiel in der Schule der kommerziellen Empfängerfertigung dienen könnte. Durch das Software-Leistungsmerkmal des RF-Tunes ist die ganze Empfängerqualität noch auf die Spitze getrieben worden und auch das letzte dB kann aus dem RX gekitzelt werden.

Nicht dokumentierte Funktionen

VR 5000 Secrets

I found that by holding the V/M button down while powering on theVR-5000 you get the Firmware Version #

I found two Power-On functions not listed in the manual.

1 If you hold the 'Dim' button while powering the unit on you get  a test screen with all the pixels and display items on...

2 Holding both 'Function' and 'Clear' bottons while powering on gives you a screen that says ROM CLEAR

HARD ROM CLEAR

[NO] CLEAR

 [YES] ENT

This is different from the ALL ROM CLEAR.

 I haven't entered YES yet (chicken I guess) If anyone is willing to do it please post the results to the group.

That rom clear dont do anything "special" eg. clear your unit useless....

It only erase stored memory's, restore factory settings.

So you can test it, only things what you loose are settings and changes what you have made.

And that [NO] selection mean, it dont do anything if you hit CLR.